Ev. Kirchengemeinde Nieder Neuendorf
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Herzlich Willkommen

 

 

 

auf der Internetseite der Evangelischen Kirchengemeinde

Nieder Neuendorf.

 

Nieder Neuendorf ist seit 1923 der südliche Stadtteil der Stadt Hennigsdorf am Rande von Berlin.

 

Unsere Kirche ist das älteste Gebäude der Stadt und steht unweit vom Ufer des Nieder Neuendorfer Sees - eine Verbreiterung der Havel.



Newsticker

Unsere Gottesdienste finden in der Winterzeit ab Januar 2018 wieder im Gemeindehaus Dorfstraße 9 statt.

 

Wir freuen uns auf Sie.

 

Die Glocken von Nieder Neuendorf

zuerst jede einzeln, dann harmonisch zusammen

 

Gedanken zur Jahreslosung

Die Jahreslosung begleitet uns durch das ganze Jahr. Für 2018 steht sie in Offenbarung 21,6: „Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“

Durst ist eine elementare Erfahrung. Als „Lebensdurst“ steht sie für unsere Sehnsucht nach einem guten, sinnerfüllten Leben. Gott will diese Sehnsucht stillen. Diese gute Nachricht gilt allen Menschen. Unseren Lebensdurst sollen wir darum nicht auf Kosten anderer stillen, sondern mit ihnen. Das lebendige Wasser, das von Gott kommt, reicht für alle!

 

Die Jahreslosung für 2018 ist dem vorletzten Kapitel der Offenbarung des Johannes entnommen. Dieses Buch ist kein Reiseführer durch die Endzeit, sondern ein Trostbuch für bedrängte Christen. Seine ersten Adressaten sind „die sieben Gemeinden in der Provinz Asia“ (Offb 1,4), die in Offenbarung 1,11 aufgezählt werden: Ephesus, Smyrna, Pergamon, Thyatira, Sardes, Philadelphia und Laodizea.

Gegen Ende des ersten oder zu Beginn des zweiten Jahrhunderts nach Christus waren diese Gemeinden durch Irrlehren von innen und durch
Repressalien von außen bedroht. Unter Kaiser Domitian (81-96 n. Chr.), der sich seit 85 n. Chr. „dominus et deus noster“ („unser Herr und Gott“) nennen ließ, kam es zu ersten Verfolgungen von Christen, weil diese sich dem Kaiserkult verweigerten. Ähnliches geschah auch unter den Cäsaren Trajan (98-117 n. Chr.) und Hadrian (117-138 n. Chr.). Man nimmt deshalb an, dass die Abfassungszeit der Offenbarung irgendwann zwischen 90 und 140 n. Chr. liegt.

In Offenbarung 21 berichtet der Seher Johannes von einer Vision. Gegenstand dieser Vision sind der neue Himmel und die neue Erde, die Gott am Ende der Zeit schaffen wird (Offb 21,1). Als Mittelpunkt der neuen Welt
Gottes sieht Johannes ein „neues Jerusalem“ vom Himmel herabkommen. Es ist der Ort, an dem Gott in seiner neuen Welt mit den Menschen wohnen will (Offb 21,2-3). Dort herrschen paradiesische Zustände: Alle Tränen werden abgewischt, und es gibt keinen Tod, kein Leid, kein Geschrei und keinen Schmerz mehr (Offb 21,4). Gott macht alles neu (Offb 21,5).

Dafür steht dann auch das Bild von dem Durstigen, der umsonst vom Wasser des Lebens trinken darf (Offb 21,6). Die Hoffnung, dass Gott am Ende den Lebensdurst der Menschen stillt, gibt ihnen die Kraft, auf den Durststrecken des Lebens nicht aufzugeben, sondern zu „überwinden“ (Offb 21,7) und die Wüstenzeiten des Lebens durchzustehen.

Das bedeutet für uns:

Weil Gott bei uns ist und unseren Lebensdurst stillt, ohne dafür eine
Gegenleistung zu erwarten (umsonst!), können wir auch in schwierigen
Lebenssituationen die Hoffnung bewahren und vertrauensvoll unseren Weg in die Zukunft gehen. Dabei brauchen wir nicht auf Kosten anderer zu leben.

Volkmar Hamp

 

Deutscher Evangelischer Kirchentag

Berlin - Wittenberg 24. bis 28. Mai 2017

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