Ev. Kirchengemeinde Nieder Neuendorf
Ev. Kirchengemeinde Nieder Neuendorf

2014, 2. HJ

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Adventskonzert

Die Mitwirkenden des Weihnachtskonzertes

Am 3. Advent lud unsere Gemeinde wieder zum jährlichen Adventskonzert ein. Wir freuten uns über eine gut besuchte Kirche und konnten auch wieder in zahlreiche neue Gesichter blicken.

Die Nieder Neuendorfer Geigenkinder zeigten Ihr Können mit verschiedenen Weihnachtsliedern und auch unser Gemeindechor 3Klang war mit altbekannten Advents- und Weihnachtsliedern zu hören. Frau Ude rundete das Konzert mit einer von ihr verfassten Geschichte über einen kleinen Engel ab, den wir bei seinen ersten Versuchen, "sein Handwerk" auszuüben, begleiten durften.

Reinhard Eger unterstützte am Cello, sodass alle gemeinsam ein rundes Klangbild erschaffen konnten.

Im Anschluss an das Konzert gab es wieder viele nette Gespräche bei Bratwurst, Punsch und Gebäck auf dem Gemeindegelände.

Da hängt er wieder...

Die Adventszeit beginnt und pünktlich hängt nun wieder unser Stern am Kirchturm.

Wir wünschen allen eine schöne Weihnachtszeit!

In der Weihnachtsbäckerei...

"Brot für die Welt" und die Bäckerinnung hatte die Konfirmanden bundesweit eingeladen, gemeinsam Brot zu backen.
In unserem Kirchenkreis fand dazu Ende September die "Werkkirche" statt, die beide Konfigruppen besuchten.
Die Gruppe von Pfarrerin Eger suchte darüber hinaus nach einem Bäcker, in dessen Backstube die Konfis zwischen Erntedank und 1. Advent selbst tätig werden könnten.
Leider hatte keine der umliegenden Bäckereien trotz großem Interesses (es geht ja auch um Nachwuchswerbung) dafür Kapazitäten, da das Weihnachtsgeschäft vor der Tür stand.
So entschloss sich die Gruppe, im Kinderhaus zur Tat zu schreiten. Vor Ort wurden mehrere Bleche Plätzchen für den Adventsmarkt an der Biberschule gebacken und auch der Brotteig zubereitet, der dann im heimischen Ofen als Sonntagsbrot gebacken werden sollte.
Es war faszinierend zu sehen, wie der Spaß am Kneten mit der Länge der Arbeit wuchs. Immer wieder kamen den Konfis neue Ideen, wie sie ihr Brot noch schmackhafter machen könnten.
Eine Teilnehmerin war so begeistert, dass sie für die ganze Familie eine Pizza zubereitete, die wirklich zum Anbeißen aussah.
Dass hinterher alles gemeinsam blitzblank geputzt wurde, soll nicht vergessen werden, denn auch der Spaß kam bei der aufkeimenden Mehlschlacht nicht zu kurz.

 

von Barbara Eger

Unterstützung gab's noch von der Tochter unseres GKR-Mitglieds Sabine Malinski

Sanitöter, Sanitöter...

Am Samstag, den 15.11. trafen sich von 09.00 bis 15.00 Uhr 12 Mitglieder beider Gemeinden zur Auffrischung ihres Ersthelfer -Wissens im Gemeindehaus Nieder Neuendorf.

Ein junger Rettungssanitäter führte anekdotenreich im Auftrag der Johanniter durchs Programm. Von kleinen Blessuren bis zum Ausnahmezustand Atem- und Herzstillstand wurde alles „behandelt“.

Aufgrund der Vielzahl von Veranstaltungen, die wir als Kirchengemeinden anbieten, war diese Zeit sinnvoll investiert. Im Ernstfall nicht nur hilflos dabeizustehen, sondern gemeinsam konkrete Hilfe zu leisten, fanden alle Teilnehmer sehr beruhigend. Ein Dankeschön an die Initiatorin Pfrn. Barbara Eger.

 

von Anita Hübner

Martinstag

Auch in diesem Jahr wurde in der ev. Kirchengemeinde Nieder Neuendorf wieder eifrig für die Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" gesammelt. Zum Martinstag am 10.11.2014 wurden viele Päckchen abgegeben, welche von den Kindern und Familien, die zur Martinsandacht und dem anschließenden Laternelaufen gekommen waren, bestaunt werden konnten. Besonders die Volkssolidarität hat sich stark an der Spende beteiligt, sodass wir eine stattliche Anzahl an Frau Schaefer übergeben konnten. Diese vermittelt die Päckchen dann weiter nach Falkensee, von wo aus die bunten Kisten ihre Reise nach Osteuropa antreten, um Kindern eine Freude zu bereiten. Die Geschichte des St. Martin soll uns Jahr für Jahr daran erinnern, dass es wichtig ist, zu teilen, wenn Armut die Überhand gewinnt. Aus diesem Grund beteiligen sich auch gerne immer wieder die Kinder an der Spendenaktion, indem sie etwas aus ihrem Kinderzimmer abgeben oder etwas von ihrem Taschengeld kaufen. Wir danken allen Gebern von Herzen und wünschen eine gesegnete Adventszeit!

Frau Bormeister hatte mit Ihrer Kindergruppe ein kleines Theaterstück zur Verdeutlichung der Martinsgeschichte eingeübt. Das Publikum wurde integriert, indem es die laut schnatternden verräterischen Gänse spielen durfte. Im Anschluss gab es einen schönen Laternelauf durch Nieder Neuendorf und dann ging es gleich in unseren Garten. Dort warteten das Lagerfeuer, Kinderpunsch, Glühwein und natürlich die Martinshörnchen. So wurde in gemütlichen Runden geplauscht und genossen.

Chorkonzert zum Mauerfalljubiläum

Zwei Chöre in Aktion!
Am 9. November 2014 veranstaltete der Gemeindechor 3Klang aus der ev. Kirchengemeinde Nieder Neuendorf zusammen mit dem ev. Gehörlosenchor aus Berlin ein sehr besonderes Konzert in der Hennigsdorfer Martin-Luther-Kirche. Die Veranstaltung stand unter dem zentralen Thema des Mauerfalljubiläums, aber auch die Anerkennung der Gebärdensprache vor 12 Jahren wurde thematisiert. Der Veranstaltungsort - die Martin-Luther-Kirche - war seinerzeit das Obdach für die revoltierenden Menschen, hier formierten sich die Demonstrationen und die runden Tische.
Die beiden Chöre gestalteten gemeinsam Musik zum Hören und Schauen. Während die Damen von 3Klang sangen, gestalteten die Gebärdensänger Gebärdenpoesie. Dies wurde synchron umgesetzt. Die Frauen sangen auch Lieder aus der Kultur der Gehörlosen, welche extra für diesen Anlass vertont wurden.
Der stellvertretende Bürgermeister Herr Witt begrüßte das Publikum in einem Grußwort, in dem er nochmals die Geschehnisse von 1989 rekapitulierte. Herr Mescher, der Chorleiter des Gebärdenchores, berichtete über die Schwierigkeiten mit der Anerkennung der Gebärdensprache. Lange Zeit wurden die gehörlosen Menschen auch in einer Sprachlosigkeit gelassen, da die Gebärdensprache in Schule und Ausbildung sowie dem öffentlichen Leben keinen Raum erhielt. Inzwischen steht vor allem die Schwierigkeit der Finanzierung von geeigneten Dolmetschern im Vordergrund.
Ein weiterer Redebeitrag wurde von Herrn Kohl beigesteuert, welcher im kalten Winter von 1963 erfolgreich von Nieder Neuendorf durch die vereiste Havel nach Heiligensee geflohen war. Es wurde sehr deutlich, welche Risiken die Menschen auf sich genommen hatten, nur um endlich in Freiheit leben zu können.
Das sehr emotional berührende Konzert wurde vom Publikum mit Begeisterung aufgenommen. Tränen der Freude und Rührung waren sowohl bei Zuschauern als auch Mitwirkenden zu verzeichnen.
Beim anschließenden Kaffeetrinken im Gemeindehaus konnten noch viele nette Gespräche geführt werden.

Hier können Sie sich das gesamte Konzert noch einmal anschauen:

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Hubertusmesse

Mit dem Geläut der Glocken und der Hegewaldfanfare  des Jagdhornbläserkreises Oranienburg begann auch dieses Jahr wieder die Hubertusmesse am 8. November 2014  in unserer Dorfkirche. Die Kirchenbesucher konnten sich an der jagdlich geschmückten Kirche erfreuen und erfuhren in den einführenden Worten von Iris Tentscher einiges über die Hubertuslegende und die Bedeutung des Hubertustages für die Jäger. Sie betonte dabei die Verantwortung der Jäger zur Erhaltung der Schöpfung Gottes. Dass die Jäger gesetzlich anerkannte Naturschützer sind und damit eine Verpflichtung zur Hege der Natur haben, wurdevon ihr besonders herausgestellt. Auch Frau Eger ist in ihrer Predigt „Von Kanzel zu Kanzel“ auf die Bewahrung der uns anvertrauten Schöpfung verstärkt eingegangen. Nach dem Großen Halali der Bläser trafen sich alle im Garten der Generationen, wo schon seit mehreren Stunden ein Wildschwein am Spieß gebraten wurde, das uns von der Jagdgenossenschaft gespendet worden ist. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Waidmannsdankeschöndafür an unsere Jägerschaft . Am Lagerfeuer erfreuten uns weiterhin die Jagdhornbläser. Und in gesprächiger Runde stärkten sich alle am leckeren Wildschweinbraten, selbstgemachten Wildschweinschmalzstullen und Glühwein. Ein würdiges Ereignis zum Hubertustag ging fröhlich zu Ende, das wir im nächsten Jahr ganz sicher wieder feiern werden, auch in Dankbarkeit über unsere Schöpfung.

 

von Iris Tentscher

 

Die Ansprache von Frau Tentscher:

 

Seien Sie herzlich willkommen zur Hubertusfeier hier in unserer Dorfkirche, liebe Kirchenbesucher, liebe Jägerinnen und Jäger

 

wir wollen heute ein Fest der Dankbarkeit über die Schöpfung Gottes mit Ihnen und Euch feiern.

 

Sie alle kennen die Legende, die sich um einen rechten Nimrod aus dem 7. Jahrhundert rankt, dessen ganze Leidenschaft weniger der Jagd im eigentlichen Sinne als nur dem Jagen galt. Beute zu machen, möglichst viel und stark,auch am Karfreitag,das war sein Bestreben. Von Rücksichtnahme auf die Kreatur wird nichts berichtet.

 

Sein Name ist Hubertus, der heute der Schutzpatron der Jägerinnen und Jäger ist.

 

Wie in biblischen Zeiten Saulus bei der Verfolgung von Christen ein Gotteserlebnis hatte und so zu Paulus wurde, so begegnete auch Hubertus auf der Jagd seinem Schöpfer in der Gestalt eines von ihm verfolgten Hirsches, der zwischen den Geweihstangen ein Kreuz trug und nicht vor ihm floh.

 

„Hubertus, warum verfolgst Du mich?“ sprach der Hirsch ihn an.

 

Hubertus hielt inne und dachte wohl das erste Mal über diese Frage nach, erkannte die göttliche Mahnung, mit mehr Achtung und Ehrfurcht der Schöpfung zu begegnen. Fortan entsagte er der wilden Jagd und wurde letztlich Bischof.

 

„Warum verfolgst Du mich?“

 

Das ist die Kernfrage der Jagd, die wir Jägerinnen und Jäger uns auch heute noch tagtäglich stellen müssen.

 

Und besonders oft wird mir von interessierten Nichtjägern diese Frage gestellt. „Warum bist Du (als Frau) Jägerin geworden?“

 

Weil ich die Natur und unsere Schöpfung liebe.

 

Jagen ist kein Hobby, Jagen ist eine Lebenseinstellung, eine Berufung!!

 

Es ist die Pflege der Natur, die mir am Herzen liegt. Was ich liebe, bewahre ich. Und wie ich halten es auch meineWaidkameradinnen und Waidkameraden.

 

Jägerin bzw. Jäger zu sein heißt, Verantwortung zu übernehmen.

 

Verantwortung für den Umgang mit der Schöpfung Gottes. Denn mit dem Begriff Jagd ist bei weitem nicht nur das Jagen alleine zu verstehen. Das Jagen ist nur der geringste Teil der Aufgaben eines Jägers. In der Verpflichtung zur Hege und damit Pflege, die im § 1 des Bundesjagdgesetzes verankert ist und die sich auf alle jagdbaren und nichtjagdbaren Tiere und auch auf die Pflanzenwelt erstreckt, wird dieser Auftrag deutlich. Sicherung der Lebensgrundlagen eines angepassten, artenreichen und gesunden Wildbestandes.

 

Jagd bedeutet also, Zusammenhänge in der Natur zu verstehen und positiv zu beeinflussen.Dabei geht man mit dem höchsten Gut um, mit dem Leben, mit dem Leben der Wildtiere und seinen gottgewollten Bedürfnissen. Das heißt auch Tiere zu erlegen. Kranke und alte Tiere, aber auch gesunde und junge. Doch nicht grundlos. Ältere Tiere könnten Jungtiere zu versorgen haben. Deshalb werden eher Jungtiere geschossen und dadurch Überpopulationen verhindert. Auch das gehört zur Hege, neben all den anderen Aufgaben wie z.B. Wildäcker und Feldgehölze zur Deckung anlegen, Fütterung in Notzeiten und Schonung von zu stark bedrohten Tierarten. Selektive Jagd ist angewandter Naturschutz. Unser Handwerkszeug haben wir Jägerinnen und Jäger dazu gelernt. Schließlich sind wir staatlich geprüfte Naturschützer entsprechend des Bundesnaturschutzgesetzes und befinden uns dabei in weitgehender Überstimmung mit den allermeisten unserer nichtjagenden Mitmenschen.

 

Immer wieder stehen wir Jägerinnen und Jäger vor neuen Herausforderungen und Entscheidungen, das passende Wild für die Jagd auszuwählen. Ohne einen tiefen Glauben zu besitzen wie auch jagdliche Passion gäben wir schon beizeiten auf, aber wir bleiben dabei, die Erlebniswelt der Jagdin all seinen Facetten auch zu genießen.Auch ich als Jägerin bin von meinem inneren Handeln überzeugt und empfinde ebenso eine Erfüllung darin, diese Verantwortung für unsere Lebenswelt mitzutragen. Denn wer mit Tieren und Pflanzen umgeht, erlebt neben ihrer Vergänglichkeit selbst Wachstum und Reifungsprozesse und bekommt Ehrfurcht vor der göttlichen Schöpfung wie es auch unserem Schutzpatron Hubertus widerfahren ist.

 

In diesem Sinne feiern wir heute diesen Gottesdienst getreu dem Jägerspruch:

 

„Das ist des Jägers Ehrenschild,

 

dass er hegt und pflegt das Wild,

 

waidmännisch jagt wie sich gehört,

 

den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.“

 

 

 

Unserer Jägerschaft und ihnen allen ein fröhliches Waidmannsheil


3Klang singt für's Fernsehen - Die Ausstrahlung

Am 22.10.2014 wurde die von 3Klang begleitete Hochzeit im Fernsehsender VOX ausgestrahlt.

Leider waren die Sequenzen mit dem Chorbeitrag derart zusammengeschnitten worden - ganz im Gegensatz zu den musikalischen Beiträgen der anderen drei Hochzeiten - dass es nicht möglich ist, die Ausschnitt hier zu verlinken. Unsere Damen sind kaum 5 Sekunden zu sehen und nur mit ein paar dunklen, tiefen Anfangstakten zu hören.

Somit müssen wir uns damit begnügen, dem Brautpaar für ihre Trauzeremonie eine schöne Freude gemacht zu haben. Die Kommentare der Gäste und auch des Brautpaares ließen darauf schließen, dass unser Chor dort sehr gut gesungen hat. Bei letzten Lied "Oh happy day" stand die gesamte Traugesellschaft im Trauzimmer und sang und klatschte eifrig mit.

Auch die Standesbeamtin war sehr angetan und fragte danach, ob sie uns auch an andere trauwillige Paare weitervermitteln könne.

Offenbar hat der bescheidene Beitrag unserer Sängerinnen aber durchaus dazu beigetragen, dass unser Brautpaar den Gesamtsieg davontragen konnte und somit einen herrlichen Urlaub auf Mauritius genießen wird. Dazu sagen wir natürlich HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, liebe Adriana und lieber Dirk!

Natürlich möchten wir uns nochmal herzlich bei Uschi Schwarck und Helga Schult vom Kammerchor Leo Wistuba für die stimmgewaltige Unterstützung bedanken!

Unten sehen Sie nun ein paar Standbilder aus der Sendung von unseren Damen:

3Klang singt im Seniorenwohnpark

3Klang singt vor voll besetztem Saal!

Am 18.10.2014 war unser Gemeindechor wieder im Hennigsdorfer Seniorenwohnpark zu Gast. Bei diesem kleinen Herbstkonzert wurden vor allem Stücke präsentiert, welche die Besucher lautstark mitsingen konnten. Das taten sie zur Freude unserer Chordamen auch kräftig, sodass sich eine fröhliche Stimmung im Saal ausbreitete.

Der Applaus war reichhaltig und herzlich und man versicherte unseren Sängerinnen, dass sie jederzeit wieder kommen könnten. Vor allem freuten sich unsere musikalischen Frauen über die Kommentare "sehr schön" und "ach, wie herrlich", denn daraus konnten sie ableiten, dass sie für diesen Vormittag genau das richtige Programm gewählt hatten.

Erntedank in Nieder Neuendorf

Die wunderschöne Erntepracht in unserer Dorfkirche!

In diesem Jahr feierten wir das Erntedankfest am 5. Oktorber 2014 - dem tatsächlich dafür vorgesehenen Tag. Unsere Kirche war auch in diesem Jahr wunderschön geschmückt und die Regale füllten sich mit den Erntegaben, die von allen Seiten herangetragen wurden. "Chef-Dekorateurin" Brigitte Birkholz bemühte sich um ein harmonisches Ganzes. Beim Aufbau wurde sie dabei auch von GKR-Mitglied Bernd Wedewardt unterstützt.

Der Gottesdienst war bunt-fröhlich, so wie es an einem solchen Tag auch sein sollte. In allen evangelischen Kirchen waren in diesem Jahr Mitarbeiter der Organisation "Brot für die Welt" zu Gast. Bei uns war es Frau Lone Limbach, die bei uns in Nieder Neuendorf wohnt. In einer mitreißenden Geschichte erzählte sie von der "Speisung für die 5000" und informierte auf charmante Art über ihre Arbeit und die der Organisation.

Unser Chor sang unter anderem nochmal die Hymne "We are the world", welche vor 30 Jahren eigens dafür komponiert worden war, um die Einnahmen aus dem Verkauf der Hungerhilfe für Afrika zu spenden.

Nach dem Gottesdienst wurden wieder alle Erntegaben gegen Spenden an die Gottesdienstbesucher abgegeben. Das eingenommene Geld kommt hälftig "Brot für die Welt" und dem Brunnenbauprojekt in Äthiopien zu Gute. Vor der Kirche haben wir dann im Anschluss noch nett zusammen gesessen, gegessen und getrunken und ein paar nette Gespräche geführt.

Wir freuten uns vor allem darüber, dass die Kirche bis auf den letzten Platz besetzt war und wir so mit vielen Menschen gemeinsam "Danke" sagen konnten!

Nachlese zur Lesenacht in der Martin-Luther-Kirche als Gemeindeübergreifende Aktion

Es ist schon einige Zeit her (Ende September), aber noch in guter Erinnerung. Auch jetzt noch fragen mich Kinder, ob wir bald wieder eine Lessenacht machen werden. Ja, kann ich da nur sagen. Im Frühjahr werden wir einen Termin dazu finden.

Das Buch aus Papier  hat längst noch nicht ausgedient. So versammelten sich 4 leselustige Mädchen im Gemeindehaus der Martin-Luther-Kirche, um gemeinsam die Nacht zu verbringen.

Erst einaml bereiteten wir uns leckere Pizzen zum Abendessen zu. Nach dem Essen waren wir noch  etwas auf den Spielplatz. Als am Abend alle Isomatten und Schlafsäcke ausgebreitet waren, stellte jede Teilnehmerin „ihr Buch“ vor. Da war „Harry Potter“ genauso vertreten wie die „Kinderbibel“. Und alle hörten gespannt der Vorleserin Rebecca zu, die uns die Geschichte von Simon und Delia vorlas.

Irgendwann wurden die Augen müde und die Kinder auch. So schliefen alle glücklich in den neuen Tag hinein. Nach einem gemeinsamen Frühstück am Morgen kamen die Eltern, um ihre Kinder abzuholen. Die Zeit war viel zu schnell vergangen.

FamilienProjekttag zum erntedank                20.09.2014, Martin-luther-Kirche

Es duftete gut nach frischem Brot am Ende unseres Projekttages. Ca. 20 Personen, Kinder und Erwachsene haben einen Vormittag damit verbracht, sich mit „Brot“ zu beschäftigen. Verschiende Brotsorten wurden verglichen, verkostet und gebacken.

Von Fr. Seitz (Brot für die Welt) erfuhren wir von einem Projekt in Ghana und konnten in eine dortige Backstube „schauen“.

Am Ende hörten wir noch eine biblische Geschichte (Speisung der 5000). Jesus zeigte den Menschen, dass es möglich ist, alle satt zu machen. Um das gelingen zu lassen, müssen wir darauf schauen, dass jeder etwas von dem Reichtum – den uns Gott geschenkt hat – abbekommt. Es ist genug für alle da!

Für den Gottesdienst zum Erntedankfest haben wir Brot gebacken und miteinander geteilt. Nach dem Gottesdienst gab es einen „Gemeindebrunch“ und alle ließen sich die leckeren Gaben schmecken.

 

von Gabriele Bormeister

Familienkonzert

Der magische Zeitreisenhut begleitet uns durch die Jahrzehnte...

Das Familienkonzert am 20.09.2014 stand unter dem Motto einer musikalischen Zeitreise. 3Klang und die Nieder Neuendorfer Geigenkinder haben uns durch 100 Jahre Musikgeschichte geführt. Beginnend in den 1910er Jahren mit einem Ragtime ging es durch alle Jahrzehnte und endete beim aktuellen Hit "Happy" von Pharrell Williams. Zwischen den Stücken konnten die Kinder mit Hilfe des magischen Zeitreisen-Huts die Zeitreisemaschine bedienen und dabei anschauen, wie sich die Mode und Frisuren im Laufe der Zeit veränderten.

Das Publikum genoss diesen Ausflug und hatte offenbar viel Spaß dabei. 3Klang und die Geigenkinder wurden mit viel Lob bedacht. So schmeckte der leckere Kuchen, der im Anschluss an das Konzert im Gemeindehaus zum Verzehr bereit stand nochmal so gut.

TrödelMarkt

Am 06.09.2014 wurde auf der großen Wiese neben unserer Kirche wieder eifrig getrödelt. Bei herrlichstem Sonnenschein gab es viel zu gucken und zu kaufen.
Die Verkäufer waren offenbar zufrieden mit ihrem Geschäft. Zwischen Kinderkleidung, Kindersitzen für`s Auto und jeder Menge Spielzeug blieb aber immer noch genug Zeit für ein gemütliches Schwätzchen bei Bratwurst und Kuchen.
Der GKR bemühte sich um einen reibungslosen Ablauf und konnte am Ende des Tages wieder auf eine gelungene Veranstaltung zurück blicken. Der nächste Basar findet im Frühjahr 2015 statt.

Hennigsdorfer Festmeile 2014

Publikumsmagnet Glücksrad "Happy (t)hour", hier mit Andrea Milek von 3Klang

Das Wetter war wohl nicht ganz so gut auf uns zu sprechen, aber am Nachmittag hatte der Himmel ein Einsehen. Trotz Regen und niedrigen Temperaturen hat sich unsere Gemeinde wieder wunderbar auf der diesjährigen Festmeile präsentiert.

Mit neuem Quiz-Spiel und überarbeiteter Infowand war unser Stand den gesamten Festmeilen-Sonntag vor McGeiz zu finden. Die Menschen waren auch in 2014 sehr an unserem Angebot interessiert. Das Mitspielen hat allen Gefallen - Publikumsliebling ist aber nach wie vor das Glücksrad. An der Kirchturmuhr drehen kann man eben nicht jeden Tag. Dank zahlreicher Spenden konnten wir tolle Gewinne anbieten - gepaart mit Infomaterial und Flyern für unsere Angebote wechselten diese den Besitzer. Hier und da ergab sich ein interessantes Gespräch über biblisches und weltliches.

Besonders freuten wir uns darüber, dass uns Menschen vom Weihnachtsmarkt der Bibergrundschule her wieder erkannten oder sogar speziell nach unserem Stand gesucht haben, weil sie neugierig waren, was wir in diesem Jahr im Gepäck hatten.

Der Gemeindekirchenrat war mit 4 Mitgliedern vertreten und konnte sich über die tatkräftige Hilfe der Damen von 3Klang freuen. Auch unsere Gemeindekatechetin Frau Bormeister war den ganzen Tag fleißig.

So blicken wir auf einen tollen Tag zurück, an dem wir - so ganz nebenbei - trotz des schlechten Wetters einen neuen Spendensammelrekord aufstellen konnten.

Ferienfreizeit in KLEIN BADEMEUSEL

Ein einsames Haus, umgeben von einem Wald, viel Platz zum Toben, Spielen, Entdecken. Freundliche Hausmitarbeiter, die uns in dieser Zeit mit leckerem Essen verwöhnen, Fahrräder auf Vordermann bringen, den Grill anheizen und auch sonst manchen Wunsch erfüllen. Das war der äußere Rahmen.

Am ersten Abed fand das Finalspiel der Fußball-WM statt. Das konnten auch wir uns nicht entgehen lassen. Mitten in der Nacht erschallte dann nach dem WM-Sieg unserer Nationalmannschaft ein großer Jubel vor dem Haus. Und Fuchs und Hase waren wohl sehr erstaunt darüber. Fußball war dann auch das beliebteste Spiel in der freien Zeit.

Während der Sommerfreizeit haben wir uns mit Menschen beschäftigt, die für und mit Gott unterwegs waren und ihre Lebenskraft für ihn und andere Menschen eingesetzt haben. Das waren z.B. der Sportler Eric Liddell (1902 – 1945, Großbritanien), Elisabeth von Thüringen (1207 – 1231), Gladys Aylward (1902 – 1970, Großbritanien) und der Friedennobelpreisträger und Pfarrer Martin-Luther-King.

Sie alle wollten keine Helden sein, sind es aber doch geworden. Mit ihren Begabungen, mit Mut und persönlichen Einsatz haben sie viel für andere Menschen erreicht. Sie alle fanden Halt im christlichen Glauben und fühlten sich von Gott getragen. Ihr Leben wurde zum Vorbild für Viele.

Daneben gab es eine Menge zu entdecken. Der Wald wurde zum großen Spielplatz.

Aus Ästen und Moos bauten wir uns eine kleine Kirche. In einer kleinen Kapelle begannen und beendeten wir den Tag. Das Taschengeld wurde in Forst ausgegeben. Mit Fahrrädern nahmen die Kinder diese Strecke – immerhin 20 km – auf sich, um sich mit „Süßem“ einzudecken.

In der Mittagspause gab es kreative Angebote. Wer wollte konnte sich im Häkeln versuchen, Masken gestalten, Fensterbilder anfertigen, Bänder knüpfen u.a.

Für den Talente-Abend wurde fleißig geprobt. Alle konnten ihr Können unter Beweis stellen und wurden dafür laut bejubelt.

Natürlich durfte auch ein Geländespiel nicht fehlen. Es wurde von den Kindern vorbereitet und fand großen Anklang.

 

Für uns war es eine schöne und intensive Zeit. Ein Junge sagte am letzten Tag: „Was, die Zeit ist schon wieder um? Mir kommt es vor, als wären wir erst einen Tag hier.“

 

Gabriele Bormeister

Dem Ruf der Freiheit gefolgt...

Am 3. August 2014 hatten wir einen besonderen Besuch in unserer Kirche. Als Gemeinderatsvertreterin begrüßte ich Hans-Georg Ziegler. Gemeinsam mit seiner Frau und seinen Freunden wollte er sich an den Ort begeben, von dem er vor 51 Jahren unter Lebensgefahr aus der DDR geflüchtet war.

Vom Lehrlingsheim der LEW, das inzwischen abgerissenen Nieder Neuendorfer Schloss, wo Hans-Georg Ziegler als Praktikant wohnte, war er zusammen mit seinem Zimmergenossen Karlheinz Kohl in der Nacht des 31. Januars 1963 durch die Eisschollen des Nieder Neuendorfer Sees geschwommen und hatte das andere Ufer in Heiligensee in Berlin (West) erreicht, obwohl im Zwei-Stunden-Rhythmus hier Eisbrecher fuhren, um solche Fluchten zu verhindern. Zuvor hatten sich die beiden jungen Männer Leitern und eine Drahtschere besorgt, um die Grenzzäune zu überwinden.

Hans-Georg Ziegler berichtete von denVorbereitungen im Wohnheim und von der Jungen Gemeinde unter Pfarrer Braune. Allerdings kannte er unsere Kirche nicht von innen, die im Sperrgebiet lag, nur an die gemütlichen Abende im Gemeindehaus erinnere er sich gerne.

Diese spektakuläre Flucht ging schnell durch die Berliner Presse, führte aber auch dazu, dass die Alliierten die Geflüchteten erst einmal überprüft haben, bis sie dann ihr Leben in Freiheit genießen konnten.

Bei dem Besuch lernte Hans-Georg Ziegler doch noch unsere Kirche kennen, denn dankenswerter Weise hatte sich Horst Brandenburg bereit gefunden, für die Anwesenden eine detailreiche Führung durchzuführen. Auch Dietwald Wolf aus Hennigsdorf war dazu gestoßen, der beide Geflüchteten noch aus der Zeit bei der LEW persönlich kannte und noch Kontakt zu Karlheinz Kohl hat. Viele Aspekte des Lebens in der DDR zum damaligen Zeitpunkt kamen zur Sprache. Und für mich, die erst nach der Wende aus Berlin (West) nach Nieder Neuendorf zog, war es ein beeindruckender Tag, der mir den Wert der Freiheit wieder ins Bewusstsein gerückt hat.

Iris Tentscher, GKR

Das fällt ins Auge...

Die großen Banner sind ab sofort von der Straße aus gut sichtbar und weisen auf unsere Veranstaltungen hin. Vielen Dank vor allem an Frau Birkholz und einen weiteren Helfer, die das Aufstellen der Pfeiler geplant und durchgeführt haben!

3Klang im Fernsehen

In dieser Formation wird 3Klang am 15.10.2014 um 16:00 Uhr bei VOX zu sehen sein.

 

Am 19.07.2014 hat 3Klang das Nieder Neuendorfer Brautpaar Adriana und Dirk Zahn in den Hafen der Ehe begleitet.

Das Paar hatte sich entschieden, seine Hochzeit in der Sendung "Vier Hochzeiten und eine Traumreise" des Senders VOX zu feiern.

Die Dreharbeiten fanden im Bürgerhaus von Glienike-Nordbahn statt, wo die beiden sich vor laufender Kamera das Ja-Wort gaben.

3Klang hat die Trauung musikalisch mit drei Stücken unterstützt.

Wegen der bereits begonnen Sommerferien konnte 3Klang nicht in voller Besetzung dabei sein. Deshalb freuten sich unsere Chordamen besonders über die sängerische Unterstützung von Ursula Schwarck und Helga Schult vom Kammerchor Leo Wistuba. Die Zusammenarbeit war wunderbar und völlig komplikationslos! Vielen Dank an die Sangeskolleginnen - das ruft doch förmlich nach einer Fortsetzung!

Wir wünschen Adriana und Dirk Zahn von Herzen alles erdenklich Gute und viele wunderbare Ehejahre!

Herzlichen Glückwunsch!

Frischgebackene Eheleute - Adriana und Dirk Zahn
Hochzeit mal ganz anders...
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